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Messages - uniquename

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Data (ecoinvent v3, GaBi) / Re: What's new in ecoinvent v3.2?
« on: January 20, 2016, 11:14 »
Let's have a look at the new feature "market groups". They will make working with unit datasets a lot easier.

Unit datasets can be used to understand and examine where the impact comes from and as a starting point if you want to create your own datasets by adapting the existing ecoinvent processes. However, in ecoinvent v3.1 there were many unit datasets with MANY flows with the same name, e.g. electricity. One market in ecoinvent can never overlap another market. So a global dataset [GLO] automatically would include many inputs.

Now with ecoinvent v3.2, enter the market groups.
Market groups are a new type of datasets. They consist of markets that are oftentimes used together. As ecoinvent puts it in their "Documentation of changes implemented in ecoinvent database 3.2" (http://www.ecoinvent.org/files/report_of_changes_v3_2.pdf):

"In  Market  Groups,  all  markets  contained within  their  region  are
combined and scaled based on their relative production volumes. Therefore, they are a consumption
mix for their region."


Market groups are available for materials that more or less every transforming or treatment activity needs and which are available from market datasets with a variety of geographies. These materials include amongst others electricity, water, diesel and other fuels.
The market groups are available for regions that are self-explanatory like [GLo], [US] or [CN] (China).
Please have a look at the attached picture that shows an excerpt from the unit dataset market group for electricity, medium voltage [ENTSO-E].
ENTSO-E describes the "European Network of Transmission System Operators for Electricity", on their website they list their member countries and companies: https://www.entsoe.eu/about-entso-e/inside-entso-e/member-companies/Pages/default.aspx

Summing it up: market groups make working with unit datasets a lot more comfortable than before. One market group dataset instead of several identical materials is very useful.

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Hallo,
zu allen ecoinvent Datensätzen lässt sich über die ecoinvent-Seite die Dokumentation finden und auch der unit process des System Models undefined. Der Datensatz "straw, stand alone production" scheint tatsächlich ausschließlich Stroh oder Einstreu zu produzieren. Und soweit ich das sehe, ist es nicht unbedingt Weizenstroh, dass produziert wird, das hat nämlich noch einmal ein eigenes Material (wheat straw).




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Hallo,
ecoinvent-Datensätze in Umberto sind immer Single-Output-Datensätze. Das heißt das evtl. vorhandene Multifunktionalitäten bereits aufgelöst wurden. Wie das passiert, ist abhängig vom ausgewähten System Model.
Daher würde ich den Datensatz wie er ist verwenden, und nicht die Hälfte abziehen. Um zu verstehen, was im Hintergrund passiert ist, kann  man sich aber natürlich in der Ecoinvent-Dokumentation informieren und den Unit Process des System Model undefined auf der ecoinvent-Seite ansehen. Im System Model undefined sind die Datensätze so zu sehen wie sie vor der Allokation sind, also auch mit Nebenprodukten.

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General / Re: KEA, eutrophierung, Versauerung
« on: November 18, 2015, 08:15 »
Hallo Julia,

die Bewertungsmethoden kann man über Tools/ LCIA factors auswählen. Eutrophierung und Versauerung findest Du z.B. in der Gruppe CML. Der KEA hat eine eingen Gruppe (cumulative energy demand).

Viele Grüße
uniquename

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General / Re: Sensitivity/Monte Carlo analysis feature?
« on: July 14, 2015, 09:01 »
Hi Victor,

the slides that you found show a study which was conducted with Umberto 5.5.
As far as I know, it is not planned to integrate the feature in Umberto NXT in the near future. Using parameters and conducting a scenario analysis makes it possible to adress sensitivity issues.

Anyways, I will forward your request towards the developers.
Kind Regards



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General / Re: Merging impact of different processes
« on: May 12, 2015, 07:36 »
Hi Chris,

the reason why several of your subnets seamingly show no impact at all is, that only emissions emitted to the environment or ressources taken from the environment are causing impact. These are depicted by so-called elementary flows.
You have switched on the sankey mode, vizualising material flows (in different units).
If you switch the sankey mode to show an impact sankey, the sankey diagram will show you "where the impact comes from". This means that even intermediate flows (like electricity) will show you the impact that is allocated to them.
To change to this sankey mode, use the dropdown-menu next to the "show sankey diagram" button and choose an impact category that suits your analysis.

This is also shown in the second tutorial (Beginner), have a look at the figure that is taken from that document.

Does this help for the visual analysis of the net?

Have a nice day!
uniquename

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General / Re: Recycling modellieren
« on: January 27, 2015, 15:54 »
Hallo Peter PETFlasche,

ich hole mal ein bißchen weiter aus, weil das glaube ich wichtig ist, um die Frage zu beantworten:
Fangen wir zunächst mit einer wichtigen Vorraussetzung an: die Systemgrenze des Umberto-Modells. Dieses wird über die Input- und Output-Stellen realisiert. Sie stellen in diesem Fall die Grenze zwischen Technosphäre (in der die Herstellung, Nutzung und Entsorgung der Flasche stattfindet) und der Umwelt dar. Als Umweltauswirkungen berechnet werden die Mengen der Stoffe, die an dieser Grenze anliegen, multipliziert mit ihren jeweiligen 'characterization factors' für die verschiedenen Wirkungskategorien. Daraus folgt dann im Umkehrschluss: selbst angelegte Materialien, die diese Systemgrenze passieren verursachen keinerlei Umweltauswirkungen (außer es wurden manuell characterization factors definiert). Auch Materialien, die nicht an der Systemgrenze anliegen (also irgendwo in der "Mitte" des Modells liegen) haben keinerlei Einfluss auf das Ergebnis.
Für eine LCA lässt sich daher vereinfacht sagen: Alle Materialien an der Systemgrenze (hiermit sind in diesem Fall die Inputs und Outputs, also rote und grüne Kreise gemeint) sollten wenn möglich aus einer in Umberto integrierten Datenbank (ecoinvent, GaBi) stammen und zu den in ecoinvent "Elementary flows" genannten Materialien gehören. So ist sicher gestellt, dass allen diesen Flüssen auch Umweltauswirkungen zugerechnet werden können. Ausnahmen: Virtuelle Referenzflüsse, das Produkt bei einer Betrachtung cradle-to-gate (etwa im B2B-Bereich).

Kommen wir also nochmal zurück zu der Frage:

Kann ich einfach bei Disposal/recycling nen output aus dem use-prozess machen und sagen wir nur 10% des Materials "wegwerfen"? Aber das beinhaltet ja nicht, dass die anderen 90% recyclet werden.


Aus der Erklärung oben, wie Umberto eigentlich die Umweltauswirkungen berechnet, lässt sich jetzt zu dieser Frage die folgende Antwort herleiten: Ja, natürlich kann aus dem Use-Prozess ein Output (bezogen auf diesen Prozess) rauslaufen, der darstellt dass diese Flasche (bzw. 10% davon) "einfach weggeworfen", also etwa über den Hausmüll entsorgt wird, statt dem Recycling zugeführt zu werden. Dieser sollte den Material Type 'bad' erhalten.
Aber auch die restlichen 90% sollten den Use-Prozess verlassen (etwa Richtung eines Recycling-Prozesses). Auch dieser Stoffstrom sollte den Material Type 'bad' zugeordnet bekommen. So ist dann im Use-Prozess bezüglich der Flasche erstmal die Massenbalance (Input/Output) ausgeglichen, was eine gute Sache ist.
Wichtig ist aber vor allem der folgende Punkt: Wie oben erläutert, kann Umberto diesen beiden Flüssen noch keinerlei Umweltauswirkung zuordnen. Der ganze Lebenszyklus, der in der LCA abgedeckt werden soll, ist ja auch noch gar nicht zu Ende. An die 10%, die "falsch" entsorgt werden, gehört noch ein entsprechender Prozess, der dies abbildet. Denn es werden ja noch weitere Umweltauswirkungen erzeugt. Etwa durch Transporte (abbildbar etwa durch einen ecoinvent-Prozess) und den eigentlichen Entsorgungsprozess (bei einer Verbrennung entstehen ja beispielsweise CO2, Feinstaub, einige andere Emissionen und auch einige Aufwände auf der Input-Seite). Nutzt man hier einen ecoinvent-Prozess "treatment of waste polyethylene terephtalate, municipal incineration" wird dies abgebildet.
Das gleiche gilt natürlich für das PET, dass Richtung Recycling geht. Hier kann man natürlich auch einen Datensatz aus einer LCI-Datenbank nutzen.Etwa den ecoinvent-Prozess 'market for waste polyethylene terephtalate'. Die 'market'-Datensätze enthalten jeweils auch Transporte und verschiedene Entsorgungswege. Im Fall von PET eben auch den Verbrennungspozess, den ich oben genannt habe. Wenn dies an dieser Stelle nicht berücksichtigt werden soll, würde ich diesen Prozess als Unit-Prozess entsprechend anpassen (incineration raus, recycling anpassen) und dann expanden. Das könnte man übrigens auch gesammelt machen und die 90/10-Aufteilung so im market-Datensatz realisieren.

Jetzt komme ich zu einem großen ABER: Je nachdem für welche Anwendung diese LCA gedacht ist, ist es sinnvoll bzw. notwendig, die Entsorgung und vor allem das Recycling mit Primärdaten selber abzubilden, statt 'nur' generische Datensätze zu benutzen. Das konnte ich jetzt aus der Frage nicht so klar ableiten.

Ein weiterer Punkt, auf den man bereits am Anfang einer LCA eingehen sollte, ist der Umgang mit Multifunktionalität. Denn ich muss ja mit der Tatsache umgehen, dass ich am Ende nicht nur die PET-Flasche genutzt habe um darin ein Getränk zu transportieren, sondern auch noch "Nebenprodukte" habe (Strom, nutzbare Wärme, PET-Pellets zur weiteren Verarbeitung). Hiernach sollte sich die Auswahl des ecoinvent system models richten (falls die LCA auf ecoinvent-Daten basieren soll) und hiernach richtet sich auch der Umgang mit Nebenprodukten, die man selbst in das Modell reinmodelliert hat. Diese können etwa durch Gutschriften angerechnet werden.

So, das reicht wohl als erste Antwort. Hilft das in einigen Punkten schon weiter? Wo sind die meisten neuen Fragen aufgetaucht?

Viele Grüße

uniquename


Eine LCA einer PET-Flasche ist übrigens eine ganz schön große Aufgabe. Gerade dazu gibt es auch einiges an Literatur, was man sich gut mal anschauen kann. Z.B. einen Bericht des ifeu (http://www.ifeu.de/oekobilanzen/pdf/Oekobilanz_%20Getraenkeverpackungen_Oesterreich%202010_Langfassung.pdf), in dem die Frage nach Umgang mit Multifunktionalität (Abschneidekriterien und Gutschriften) und der Einfluss auf die Ergebnisse ausführlich beschrieben wird.

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General Umberto NXT Universal / Re: Excel Live Link
« on: November 26, 2014, 11:07 »
Hallo,

Zellen zu benennen ist eine gute Möglichkeit. Wenn man die Benennung mit sinnvollen Namen durchführt, hilft das auch in der LiveLink-Verwaltung (Tools/Live-Links).

Trotzdem möchte ich noch eine zweite Möglichkeit ansprechen, die ich öfter benutze weil sie für mich einfach schneller geht: Ich benutze ein zweites Tab in der Excel-Datei um die Umberto-LiveLinks zu setzen. Von dort referenziere ich auf das erste Tab. Das erste Tab halte ich ordentlich. Es soll übersichtlich sein, sodass ich die Stellen schnell finde, die ich suche. Teilweise lasse ich es auch von Kollegen ausfüllen. Auf dem ersten Tab kann ich problemlos Zeilen einfügen oder Inhalte per Cut und Paste verschieben.
Auf die LiveLinks hat das keine Auswirkung weil ich die ja auf das zweite Tab gesetzt habe und Excel die Verweise automatisch anpasst.

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General / Re: scenario analysis
« on: October 17, 2014, 11:10 »
Hi wimpi,

when setting up a model as you described, the impossibility of flows with the amount=0 is indeed a problem. I understand that you would like to do it and inserting a quantity of 1E-100 instead of 0 is a feasible workaround that will deliver results where the differences to a flow with the amount of 0 can be neclected.
You could of course also copy the model and just exchange the process. This would deliver exactly the results you are aiming for. Neither of these options is the (more elegant) solution that you were aiming for.

I know that the Umberto developers have already thought about these issue and possibilities to enable the calculation as you described it, but unfortunately no date is set for that task yet. So for now you will need to stick to the workarounds described.
Have a nice weekend!

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General Umberto NXT Universal / Re: environmental impacts
« on: October 15, 2014, 12:52 »
Hi Cristina,
that sounds interesting. Indeed, no impact at all sounds like something went wrong. Could you show us a screenshot? That might be a good starting point to start discussions about what might be the problem.

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Hallo Jan,
ecoinvent stellt die Prozesse jeweils als Single-Output-Prozess zur Verfügung. Im "Rohzustand", also so wie die Daten bei ecoinvent eingegeben werden, ist Wärme natürlich ein Koppelprodukt des Stroms. Durch das Linking werden dann die Single-Output-Activities erzeugt. Die RoW ("Rest-of-World")-Datensätze nehmen hierbei nochmal eine Sonderrolle ein. Sie werden erst während der Berechnung erzeugt.

Auch wenn es ein bißchen mehr Arbeit macht: Wenn es darum gehen soll, das ganze so abzubilden würde ich es schöner finden, wenn es tatsächlich EIN Prozess ist, der eben zwei Produkte hat. Dafür würde ich eine geeignete Activity auf der ecoquery-Seite als System Model undefined anschauen und das ganze in Umberto nachbauen. Das System Model undefined zeigt die Daten so, wie sie eingegeben wurden, also auch mit Koppelprodukten. Da die RoW-Activities berechnet sind, findet man diese jedoch nicht als undefined. Also würde ich ggf. auf eine andere geographische Herkunft ausweichen. Wenn man so einen undefined-Datensatz nutzt, muss man anschließend natürlich noch alle intermediate-Materialien expanden. Mit der Nutzung der "Originaldaten" stellt man jedenfalls sicher, dass die Wärme als Koppelprodukt im richtigen Verhältnis zur Elektrizität steht.

Beste Grüße aus Hamburg


Ps: Der Link zur ecoquery-Seite: https://ecoquery.ecoinvent.org/
Als ecoinvent-Kunde hat man hierfür einen Zugang.

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General / Re: Different Impact Result for same process ?!
« on: December 11, 2013, 13:23 »
Sorry, not sure about the mail address of the support. Might be support@umberto.de as well...

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General / Re: Different Impact Result for same process ?!
« on: December 11, 2013, 13:19 »
Hello,
from the attached pictures I cannot understand the whole model and how the deviations you describe might be caused. As you already assumed, I think it is very likely that there is some allocation issue. Did you calculate the electricity process from ecoinvent seperately to check the GWP?

Anyhow, I would like to draw your attention to the third graphic you inserted. For the material "Wasservolumen" (water volume), the material type is set to 'good'. I assume that this is the water which needs to be treated. In my understanding of a wastewater treatment plant, the function of the plant is the treatment of wastewater. Setting the material type to 'bad' would mean that the input of wastewater would become the reference flow.
For further assistance on the deviations you could email to support@umberto.com.

kind regards

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Hi NilsK

if you have a look at the unit process in Umberto NXT LCA you can see that in this process, the non-fuel coefficients are determined by parameters which can be found on the parameters tab. However, on the parameters tab you can find many more parameters (like the fuel consumption), but as you mentioned these are not used on the Input /Output tab and thus, changing them does not influence the results.
These parameters, which are not used for calculation in Umberto NXT LCA have been used by ecoinvent to calculate the coefficients. They are kept in the parameters tab for information but can not be used for adapting the process.
I have downloaded the dataset from the ecoquery page as well to have a look at the process as .xml and also in this file you can't see the formulas which use the remaining parameters.

However, as you chose the unit process, all exchanges are direct exchanges. So exhaust and non-exhaust emissions are summed up for the all the emissions on the output side. I would assume that the majority of the emissions are caused by burning fuel.


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